Internet Explorer: Lücke ermöglicht Systemzugriff
Allein das Öffnen eines präparierten Dokuments oder der Besuch einer manipulierten Web-Seite genügt um einen Buffer Overflow zu verursachen.
Der Fehler liegt in der elementaren Verarbeitung von HTML-Code. Auf verwundbaren Systemen überschreibt der Exploit den Stack mit eigenem Code und startet diesen.
Bei einem Test der Heise-Security-Redaktion öffnete der Exploit TCP-Port 28876, der über eine Kommando-Shell erreichbar war. Diese lief mit den Rechten des angemeldeten Benutzers. Auf vielen Systemen ist das leider der Administrator.
Benutzer sollten sich also einen "eingeschränkten Benutzer" zum Surfen anlegen (schon oft empfohlen!) und einen alternativen Web-Browser verwenden und möglichst das SP2 für XP installieren, um künftig von solchen Lücken "verschont" zu bleiben.
News Quelle: www.heise.de
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