US-Musikindustrie klagte Verstorbene an
In der Anklage heißt es, dass Gertrude Walton unter dem Nickname "smittenedkitten" 700 Pop-, Rock- und Rap-Songs illegal im Internet zum Tausch angeboten habe.
Die RIAA gab inzwischen nach und kündigte an, dass man möglicherweise die Klage zurückziehen werde. In diesem Zusammenhang gab ein Sprecher der RIAA bekannt, dass die Beweisaufnahme schon Monate zurück liege und es sich wohl um ein Missverständnis handelt.
Die Tochter der Verstorbenen sagte gegenüber der Zeitung, dass ihre Mutter Computer über alles hasste und nicht einmal gewusst hätte, wie man sie bedient, geschweige denn überhaupt anschaltet. Obwohl sie direkt nach Ankündigung einer möglichen Anklage durch die RIAA, den Totenschein an den Verband gefaxt hatte, wurde einige Tage später gegen ihre verstorbene Mutter Anklage erhoben.
Quelle: heise
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