BenQs erstes Siemens-Handy: Ein Win-Smartphone

Telefonie BenQ will nach Informationen eines taiwanesischen Branchendienstes im Februar 2006 mit dem ersten Mobiltelefon auf den Markt kommen, dass dann den Markennamen Siemens tragen wird. Zum 1. Oktober wird zunächst die Übernahme der Handysparte von Siemens abgeschlossen. Die Zusammenlegung der Handy-Abteilungen der beiden Konzerne verläuft nach Angaben von BenQ bisher reibungslos. Zu diesem Zweck wurde ein Kommitee aus hochrangigen Mitarbeitern beider Firmen gegründet, das die Vorgänge in den einzelnen Teilbereichen überwacht.

Quellen aus der Industrie sagten nun, dass BenQ sein Modell P50 im europäischen Markt stärker bewerben will, da im Augenblick eine Lücke im Angebot von Siemens klafft. Siemens hat bisher nur ein einziges Smartphone anzubieten, das SX1. Dieses wurde allerdings bereits Ende 2003 eingeführt und neue PDA-Telefone wurden bisher nicht entwickelt.

Das BenQ P50 ist bereits seit Juni in Taiwan auf dem Markt. Es handelt sich dabei um ein Quad-Band-Telefon mit GPRS-Ausstattung. Hinzu kommt, dass das Gerät über WLAN-Funktionalität und ein vollwertiges "Qwertz"-Keyboard sowie einen Touchscreen verfügt. Damit entspricht es bereits den Anforderungen der europäischen und amerikanischen Kunden.


BenQ ist der Auffassung, dass viele Freunde von Windows-basierten Mobiltelefonen bereits seit längerem auf das Gerät warten. Man hofft, so die Lücke im Siemens-Programm im vierten Quartal schliessen zu können. Das P50 soll nur in Europa unter dem Markennamen Siemens verkauft werden.
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