NEC: Chinesen fälschten ganzen Elektronikkonzern
Das Ausmaß dieser Markenpiraterie kann zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht genau festgestellt werden, da die Untersuchungen noch andauern. Insgesamt werden 50 Fabriken der Markenpiraterie beschuldigt - bei 18 wurde der Beweis durch die Polizei bereits erbracht. Fest steht, dass eine Unmenge an Produkten in den Handel gelangte, die den Markenschriftzug NEC trugen, jedoch nicht aus dieser Hardwareschmiede stammten. Der Verlust für die Firma dürfte enorm sein.
Ob die Produkte in Fabriken hergestellt wurden, die im Auftrag von NEC arbeiten oder ob sie in eigenständigen Hallen gefertigt wurden, konnte noch nicht geklärt werden. Neben der eigentlichen Hardware wurde beispielsweise auch die Webseite komplett nachgebaut. Nachdem zahlreiche Support-Anfragen zu Produkten auftauchten, die sich nicht im Portfolio von NEC befanden, begannen die Ermittlungen.
Die Ware wurde hauptsächlich in den Großstädten Peking und Hong Kong verkauft, jedoch gelangte sie auch nach Taiwan, China, Nordafrika und Europa. Dort war sie sogar teilweise zusammen mit originaler Ware in den Regalen der Händler gelandet.
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Michael Diestelberg
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