Es ist offiziell: Chiphersteller AMD übernimmt ATI

Wirtschaft & Firmen Nach unzähligen Gerüchten ist es jetzt endlich offiziell: Der Prozessorhersteller AMD hat den Grafikkartenhersteller ATI übernommen. 5,4 Milliarden Dollar musste das amerikanische Unternehmen aufbringen, um alle Aktien aufkaufen zu können. Davon wurden 4,2 Milliarden US-Dollar "in Bar" gezahlt, den Rest beglich man mit eigenen Aktien. Um diese Summe aufzubringen, musste AMD einen Kredit in Höhe von 2,5 Milliarden US-Dollar aufnehmen. Der Übernahme stimmten beide Unternehmen uneingeschränkt zu, nur die Anteilseigner des kanadischen Grafikkartenherstellers haben noch ein Wörtchen mitzureden.


ATI-Chef Dave Orton (links) und AMD-Chef Hector Ruiz

Durch die Übernahme hat der Chiphersteller sehr viele Experten dazugewonnen, so dass nicht nur die bestehenden Produkte verbessert, sondern auch neue geschaffen werden können. Dazu zählen Chips für Unterhaltunselektronik und Handys. Außerdem gewinnt man mit Microsoft und Nintendo starke Partner dazu. Natürlich verbessert sich dadurch auch die Stellung gegenüber dem Hauptkonkurrenten Intel. Auch ATI verbessert seine Position gegenüber Nvidia.
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