Australische Fluggesellschaft verbietet Dell-Laptops

Hardware Nachdem in den vergangenen Wochen einige Berichte über Dell- und Apple-Laptops aufgetaucht waren, in denen von spontanen Bränden und Explosionen die Rede war, ergreift die australische Fluglinie Qantas nun Schutzmaßnahmen. Sie verbietet die Mitnahme bestimmter Laptop-Modelle aus dem Hause Dell. Man habe bereits einige Dell-Laptops von der Mitnahme auf Flugreisen ausgeschlossen, hieß es. Derzeit wird überlegt, ob die gleichen Beschränkungen auch für Geräte von Apple gelten sollen. Ursprünglich hatte die Fluggesellschaft die Nutzung von Dell-Geräten nur noch unter bestimmten Bedingungen zugelassen. Offensichtlich betrachtet man die fehlerhaften Akkus als ernstzunehmendes Sicherheitsrisiko.

Sollten auch andere Fluglinien die Mitnahme von Dell- und Apple-Notebooks verbieten, könnte dies dazu führen, dass zahlreiche Unternehmen beginnen, die betroffenen Geräte durch Produkte anderer Hersteller zu ersetzen, da viele ihrer Mitarbeiter auch auf Langstreckenflügen arbeiten müssen.

Dell und Apple hatten in der letzten Woche Rückrufaktionen bekannt gegeben. Dabei sollen jeweils 4,1 bzw. 1,8 Millionen Akkus ausgetauscht werden. Die Probleme sind auf einen Herstellungsfehler in einem japanischen Werk von Sony zurückzuführen. Die durch den Umtausch entstehenden Kosten werden von Sony derzeit auf 250 Millionen US-Dollar geschätzt.
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