Microsofts Zune verkauft sich schlechter als erwartet

Hardware Seit zwei Wochen ist Microsofts neuer Audio- und Videoplayer Zune in den USA erhältlich. Anfangs sorgte er für viel Aufmerksamkeit und landete auf Anhieb in der Top 10 der meist verkauften Produkte des Online- Versandhändlers Amazon. Ein Sprecher aus Redmond sagte kürzlich, dass die Verkaufszahlen genau den Erwartungen entsprechen. Ob sie das heute noch immer tun, ist eher fraglich. Inzwischen findet man den Zune auf Platz 67 der amerikanischen Verkaufscharts, das weiße und braune Modell sogar abgeschlagen auf Platz 866 bzw. 687. Der 30 GB iPod von Apple dagegen steht ungeschlagen an der Spitze der Charts. Michael Gartenberg, Analyst bei Jupiter Research, bezeichnet die Verkaufsliste von Amazon als einen guten Indikator für das Interesse der Kunden an einem Produkt.


Schuld an der Misere ist hauptsächlich Microsoft. Der Funktionsumfang des Zune ist zwar durch die WLAN-Features sehr interessant, dennoch hat der iPod von Apple die Nase vorn. Wenn beide Geräte für das gleiche Geld zu haben sind, greift der Käufer natürlich zum besseren Produkt, in diesem Fall zum iPod. Inzwischen haben die amerikanischen Medien ihre Reviews des Zune abgedruckt, so dass die Kunden über die Schwächen der Hardware von Microsoft aufgeklärt sind.
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