Bill Gates sieht 2013 einen Roboter in jedem Haus
Dabei werden die Maschinen nicht in Menschengestalt auftreten, sondern in den unterschiedlichsten Formen vorkommen. Dies richtet sich immer nach ihrem Einsatzgebiet. Universelle Roboter wird es in den nächsten Jahren noch nicht geben. Erprobt wurden beispielsweise schon kleine Maschinen die den Rasen automatisch mähen oder den Staub in der Wohnung zu festgelegten Zeiten aufsaugen.
Bill Gates vergleicht die Entwicklung der Roboter mit der Entwicklung der Computer. Anfangs wurden riesige Bauteile benötigt, die Unmengen an Geld verschlungen haben. Inzwischen findet man in den Industrieländern kaum einen Haushalt, in dem nicht mindestens ein Computer steht. Vor allem sehr kleine und günstige Bauteile, die im Laufe der Zeit entwickelt wurden, haben dies ermöglicht.
Nutzt man diese Gegebenheiten aus, so könnte die Entwicklung der Maschinen rasant voranschreiten. Die komplexen Rechenaufgaben, die Roboter zu lösen haben, könnte der lokale Heim-PC übernehmen, so dass der Roboter wesentlich kleiner und kostengünstiger gebaut werden kann, schreibt Bill Gates.
Die International Federation of Robotics konnte im Jahr 2004 bereits rund zwei Millionen Roboter zählen - 2008 sollen es schon sieben Millionen sein. In Japan wird erwartet dass der Markt für Robotertechnik im Jahr 2025 etwa 50 Milliarden US-Dollar umsetzt - derzeit liegt das Marktvolumen bei rund fünf Milliarden US-Dollar.
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Michael Diestelberg
Redakteur bei WinFuture
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