Windows & Office 114 Millionen Mal als illegal erkannt
Da die Nutzer von Windows XP und Office ihre Software seit Juli 2005 immer wieder auf Echtheit prüfen lassen müssen, verfügt Microsoft über genaue Zahlen, wie oft die Prüfung durchgeführt wurde, und in welchen Fällen der Test negativ verlief. Insgesamt wurde der sogennante "Windows Genuine Advantage" Check seit seiner Einführung mehr als 512 Millionen Mal durchgeführt.
Zwar konnte man in dieser Zeit den Großteil der geprüften Produkte als ordnungsgemäß lizenziert einstufen, doch satte 22,3 Prozent aller Prüfungen hatten die Folge, dass die jeweilige Software als illegal bewertet wurde. Gerade dieser hohe Anteil unlizenzierter Produktinstallationen sei das große Problem, hieß es dann auch von Microsoft.
In Redmond geht man aufgrund dieser Zahlen davon aus, dass rund 114 Millionen Anwender Microsoft-Produkte einsetzen, die aus illegalen Quellen stammen. Das Unternehmen schätzt den Anteil der Falschmeldungen, bei denen ein legal erworbenes Produkt als unlizenziert erkannt wird, auf weniger als ein Prozent.
Seit Juli 2005 wurde Microsoft insgesamt 56000 Mal über illegale Software informiert, die ahnungslose Kunden erworben hatten. Wer nachweisen kann, dass er durch Täuschung oder Betrug zwar den vollen Kaufpreis für Windows oder Office bezahlt, aber nur eine illegale Kopie erhalten hat, bekommt von Microsoft kostenlosen bzw. preisreduzierten Ersatz.
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