Werbemails: Niederländer muss 75.000 Euro zahlen

Internet & Webdienste Ein Niederländer muss für das Versenden von rund neun Milliarden unerwünschten Werbemails ein Bußgeld in Höhe von 75.000 Euro zahlen. Das teilte die Telekommunikationsregulierungsbehörde OPTA mit. Der Mann warb unter anderem für Pornografie, Erektionspillen und Sexartikel. Dabei soll er über 40.000 Euro verdient haben. Eine solch große Anzahl von Werbemails konnte er nur mit Hilfe von anderen Rechnern versenden, die von ihrem Glück nichts wussten. Diese beiden Faktoren wertete die Behörde als besonders schwerwiegend, so dass ein Bußgeld von 75.000 Euro veranschlagt wurde. Dabei handelt es sich um die bisher größte Geldstrafe, die in den Niederlanden für das Versenden von unerwünschten Werbemails verhängt wurde.

Der OPTA-Chef Chris Fonteijn lobte die Zusammenarbeit mit Microsoft, von denen entscheidene Hinweise kamen. "Für eine effektive Bekämpfung von Spam ist es wichtig, dass Regierung und Unternehmen Hand in Hand arbeiten."
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