Großangriff auf DNS-Rootserver durchgeführt
Experten gehen davon aus, dass alle 13 Rootserver angegriffen wurden. In den meisten Fälle ergaben sich dadurch aber nur leichte bis keine Einschränkungen. Nur die Rootserver L und G waren teilweise nicht erreichbar. Derzeit wird noch untersucht, woran das gelegen haben könnte. Ein möglicher Grund wäre das Fehlen weit verzweigter Anycast-Netze.
Der Hauptangriff fand gestern zwischen 11 und 13 Uhr statt. Neben den DNS-Rootservern wurden auch einige Server von UltraDNS attackiert, die für verschiedene Domain-Registries betrieben werden. Davon waren die Domains mit den Endungen .org, .info und .uk betroffen.
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Michael Diestelberg
Redakteur bei WinFuture
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