Microsoft: Google fehlt Respekt vor Urheberrechten
Nun will sich auch Microsoft in den Streit einmischen und massiv Kritik an Googles "rücksichtslosem" Verhalten üben. Wie vorab bekannt wurde, ist man in Redmond der Meinung, dass Googles Unternehmungen im Bereich der neuen Medien vor allem auf Kosten der Anbieter von Büchern, Videos und Software gehen.
Thomas Rubin, der bei Microsoft für den Umgang mit Urheberrechten und Geschäftsgeheimnissen zuständig ist, kritisiert unter anderem, dass Google keine eigenen Inhalte kreirt sondern mit der Arbeit anderer Firmen Milliarden über Werbeeinnahmen verdient. Dabei nehme das Unternehmen keinerlei Rücksicht auf geltende Urheberrechtsgesetze.
Die Rechte der Urheber würden erst respektiert, wenn sie sich bei Google beschweren, so Rubin weiter. Der Suchmaschinenbetreiber habe eine eher negative Geschichte hinter sich, was Urheberrechte angeht, heißt es außerdem. Google hingegen will die Kritik nicht auf sich sitzen lassen und verwies darauf, dass man mit zahlreichen Partner zusammenarbeite und deren Rechte respektiert.
Die Kritik von Microsoft geht auf Googles Praxis zurück, urheberrechtlich geschützte Bücher angeblich zunächst ohne die Zustimmung des jeweiligen Verlags für seine Buchsuche zu digitalisieren.
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