Symantec: Mehr Gesundheits- statt Porno-Spam

Internet & Webdienste Die Sicherheitsexperten von Symantec haben eine Studie veröffentlicht, wonach immer weniger Porno-Spam in den Posteingängen der Nutzer landet. Stattdessen setzen die Spammer inzwischen auf Medikamente und andere Produkte, die verkauft werden sollen. Ebenfalls neu ist die Entwicklung, dass die unerwünschten Werbemails immer häufiger lokalisiert sind, also in die jeweilige Landessprache der Empfänger übersetzt wurden. Dies ist vor allem in Deutschland, Italien und Frankreich zu erkennen. Bisher wurden Spam-Mails grundsätzlich in englischer Sprache verschickt.

Laut Symantec handelt es sich nur bei drei Prozent der eingegangenen Mails um den berüchtigten "Porno-Spam". Bei 70 Prozent aller überwachten Mails handelte es sich um Spam, die Hälfte davon kam von Rechnern, die in Nordamerika aufgestellt sind. Um die Spam-Filter zu umgehen, nutzen die Urheber in vielen Fällen in die Nachricht eingebettete Bilder, heißt es in der Studie.
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