Vista: 'Abstieg' auf Windows XP soll einfacher werden

Windows Vista Schon sechs Monate nach der Markteinführung von Windows Vista für Privatkunden werden 99 Prozent aller PCs, auf denen Windows vorinstalliert wird, mit Windows Vista angeboten. Viele Kunden wollen aber vorerst noch beim Vorgänger XP bleiben. Die Gründe dafür sind vielfältig. So mancher will Vista schlichtweg bisher nicht nutzen, in einigen Fällen sind die Fertig-PCs aber auch einfach nicht ausreichend ausgerüstet, um das neue Windows zu nutzen, obwohl es vom Hersteller vorinstalliert wurde.

Microsoft will den betroffenen Kunden nun bessere Möglichkeiten für einen "Abstieg" auf Windows XP bieten, wenn auf ihrem Fertig-PC zwar Vista vorinstalliert ist, sie das neue Betriebssystem aber nicht nutzen wollen. Zunächst sollen die veränderten Lizenzbedingungen für ein Downgrade nur bei den wichtigsten Hardware-Partnern Einzug halten.

Bisher muss ein OEM-Hersteller das Downgrade für jeden Kunden einzeln beantragen. In Zukunft soll es den Herstellern möglich gemacht werden, die Produktschlüssel der Rechner, für die ein Downgrade gewünscht ist, über das Internet in Gruppen einzureichen.

Dieser Ansatz soll auf alle Vertriebskanäle ausgebaut werden, um den Kunden einen einfachen "Abstieg" auf XP zu ermöglichen. Einen genauen Zeitplan gibt es dafür bisher jedoch noch nicht.
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