GEMA mit einstweiliger Verfügung gegen Videoportal
Wie die GEMA mitgeteilt hat, habe man bereits mit dem Videoportal, welches früher unter "Youtube.de" zu erreichen war, Lizenzverhandlungen geführt. Diese hätten die Betreiber des Portals jedoch kurzerhand abgebrochen, so die GEMA.
"Mit der einstweiligen Verfügung haben wir ein wichtiges Signal für die rechtliche Bewertung der Web-2.0-Plattformen gesetzt. Die Entscheidung zeigt, dass die Betreiber dieser Plattformen sich nicht jeglicher Verantwortung für Verletzungen des Repertoires unserer Mitglieder durch ihre Nutzer entziehen können", so der Vorstandsvorsitzende der GEMA, Dr. Harald Heker.
Bei den Betreibern von Videotube kritisiert man dagegen das Vorgehen der GEMA. So werfen die Betreiber der Urheberrechtsorganisation vor, an ihnen ein Exempel statuieren zu wollen. Weiter heißt es, dass man die Verhandlungen mit der GEMA abgebrochen habe, da diese eine 20-prozentige Beteiligung am Umsatz für das Jahr 2007 als Abgabe verlangt hätten.
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