Intel setzt AMD bei Billig-CPUs verstärkt unter Druck

Hardware AMD und Intel befinden sich derzeit in einem massiven Preiskampf. Während AMD versucht gegen den großen Konkurrenten mit neuen Preissenkungen zu bestehen versucht, dreht Intel seinerseits an der Preisschraube, um weiteren Druck auf den Gegenspieler auszuüben. Nun wird deutlich, dass Intel AMD auch im Billig-Segment weiter die Hölle heiß machen will. Statt sein absolutes Low-End-Modell der Conroe-basierten Prozessoren wie geplant ab August auslaufen zu lassen, will Intel den Chip weiterhin anbieten.

Dabei handelt es sich um den Pentium E2140, der in Deutschland vor allem in den Billig-Rechnern einiger Discounter zu finden ist. Bisher war vorgesehen, dass mit dem Pentium E2180 Ende August ein neues Modell auf den Markt kommen sollte. In der Folge sollte E2140 aufs Altenteil geschickt werden.

Intel hat seine Pläne jedoch überarbeitet und will den Chip weiterhin anbieten, allerdings zu einem deutlich gesenkten Preis. Statt bisher 74 US-Dollar soll der Chip dann nur noch 64 US-Dollar kosten. Es wird dann also drei Pentium E21x0-Modelle geben deren Preise zwischen 64 und 84 US-Dollar liegen.

Der Hintergrund von Intels Entscheidung, seine billigste Conroe-CPU weiter anzubieten, ist nach Auffassung von Marktbeobachtern der Wunsch des Unternehmens, AMD auch bei besonders günstigen Systemen weiterhin stark Konkurrenz zu machen.

Angeblich konnte AMD mit seinen Athlon 64 X2 3600+ und 3800+ in den letzten Wochen vor allem in Entwicklungsländern Fuß fassen. AMD hatte die Angaben zu diesen Modelle erst kürzlich aus seiner Preisliste entfernt. Diese werden somit offenbar nicht länger angeboten, weswegen Intel seine Chance wittert.

WinFuture Preisvergleich: AMD Prozessoren | Intel Prozessoren
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