Firefox und Opera wollen Barrierefreiheit ausbauen
Bisher müssen sie meist spezielle Hilfsprogramme einsetzen, die Online-Inhalte für sie nutzbar machen. Natürlich gibt es auch im Internet genügend Hürden, die ihnen das Leben schwer machen, was meist schon bei der Nutzung des Browsers beginnt. Die Browserhersteller Opera und Mozilla wollen in diesem Bereich nun nachbessern.
Während man bei Mozilla vor allem allgemeine Ziele für den freien Browser Firefox anstrebt, die neue Märkte erschließen sollen, ist man bei Opera bereits mit konkreten Arbeiten beschäftigt. Die ersten Ergebnisse der Entwicklungsarbeit sollen schon mit der nächsten Version des gleichnamigen Browsers Einzug halten.
Opera kündigte an, mit der Version 9.5, deren Codename "Kestrel" lautet, zunächst die Anbindung an die in Windows und Mac OS X integrierten Screenreader verbessern zu wollen. In den kommenden Wochen und Monaten sollen weitere Verbesserungen in Sachen Barrierefreiheit umgesetzt werden. Um dieses Ziel zu erreichen lässt man sich auch vom Konkurrenten Mozilla unter die Arme greifen.
Bei einem Treffen mit Mozillas Guru für Barrierefreiheit Aaron Leventhal besprach man kürzlich die möglichen Verbesserungen, mit denen Opera für Hörgeschädigte und Sehbehinderte besser einsetzbar gemacht werden soll. Gemeinsam will man nun "bessere Standard" für Barrierefreiheit schaffen, die letztendlich auch dem "normalen" Anwender zugute kommen sollen.
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