Terror-Angst: Teile von Sydney bei Google zensiert

Internet & Webdienste Der Kartendienst Maps des Suchmaschinenbetreibers Google zeigt ab sofort keine hochauflösenden Bilder des Geschäftsviertels von Syndney mehr. In wenigen Wochen wird dort ein Treffen der Asia-Pacific Economic Cooperation (APEC) stattfinden, bei dem auch der US-Präsident George Bush erscheint. Google dementiert, dass die australische Regierung irgendetwas mit der Verringerung der Auflösung zu tun hat. Man befürchtet, dass Terroristen die Satellitenbilder für ihre Zwecke missbrauchen könnten. Man ist besorgt, dass das Treffen ein beliebtes terroristisches Ziel werden könnte, da sich insgesamt 21 Staatsoberhäupter treffen.

Google gibt an, dass die Bilder ersetzt wurden, da es ein "kommerzielles Problem" mit einem Zulieferer gibt. Laut der Tageszeitung Sydney Morning Herald waren die Satellitenbilder so hochauflösend, dass man einzelne Menschen erkennen konnte. Jetzt können nur noch die Umrisse der Gebäude wahrgenommen werden.
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