Lightning bleibt von Thunderbirds Zukunft unberührt

Software Vor einigen Wochen sorgte die Chefin der Mozilla Corporation, Mitchell Baker, für Aufsehen, als sie verlauten ließ, dass man sich künftig verstärkt auf die Entwicklung des freien Browsers Firefox konzentrieren wolle, weswegen die Zukunft des E-Mail-Clients Thunderbird derzeit auf der Kippe steht. Baker regte an, die Entwicklung von Thunderbird vollständig an die Nutzergemeinschaft zu übergeben, oder eine neue Unterabteilung von Mozilla zu gründen, die die Arbeit fortführen könnte. Bisher ist noch keine Entscheidung darüber gefallen, wie es mit Thunderbird weitergehen soll.

Für die Software gibt es mit dem Lightning-Projekt auch eine Erweiterung, die einen Kalender darstellt. Die Software wird unter dem Namen Sunbird auch als eigenständiges Programm angeboten. Angesichts der unsicheren Zukunft von Thunderbird, haben sich die Macher von Lightning bzw. Sunbird nun zur Zukunft ihres Projekts geäußert.

In ihrem Weblog teilten sie mit, dass sich an den Plänen für Lightning und Sunbird vorerst nichts geändert hat. Lightning soll weiterhin als Erweiterung für Thunderbird angeboten werden, heißt es. Mit der kommenden Version 0.7, die im Herbst veröffentlicht werden soll, will man bereits eine Reihe von Neuerungen einführen.

In Kürze soll zudem die Arbeit an den darauf folgenden Releases 0.9 und 1.0 beginnen, für die man bereits erste Planungen vornimmt, so die Entwickler. Generell gebe es noch viele "großartige Dinge", die man sich für die Kombination aus Thunderbird und Lightning, die von vielen als guter Ersatz für Produkte wie Outlook Express betrachtet wird, vorstellen könne.
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