Freenet: Zerschlagung wird immer wahrscheinlicher
Nachdem der Freenet-Konkurrent Drillisch kürzlich seinen Anteil an der Freenet AG auf knapp 30 Prozent aufgestockt hat und somit neuer Hauptaktionär ist, war zu vernehmen dass das Unternehmen die DSL-Sparte von Freenet abspalten und verkaufen will.
Freenet-Chef Eckhard Spoerr, der eigentlich gegen den Verkauf der DSL-Sparte ist, hat angekündigt, dass er auch im Falle einer Abspaltung des Internet-Zugangsgeschäfts nicht seinen Posten räumen wird. Er wolle Freenet nicht im Stich lassen, so seine Begründung.
"Letztendlich werden wir den Weg gehen, auch wenn das nicht meine ursprünglich geplante Stoßrichtung war", so Spoerr am gestrigen Donnerstag im Gespräch mit der Nachrichtenagentur Reuters. "Wir werden Gespräche führen, um durch Teilverkäufe den Shareholder Value zu steigern."
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