Microsoft nimmt seine Anti-Linux-Seite vom Netz
Bisher wurde Linux von Microsoft als "böses" Betriebssystem dargestellt. In Zeiten, in denen die Redmonder zahlreiche Partnerschaften mit Firmen aus dieser Branche eingegangen sind, scheint diese Darstellung nicht mehr ganz zeitgemäß zu sein. Nun wird der aktuelle Windows Server mit dem Server-Betriebssystem von Red Hat verglichen. Auch hier kommen wieder die Case Studies und Whitepapers zum Einsatz.
Microsoft Argumente gegen Red Hat Enterprise Linux sind schnell zusammengfasst. Langfristig gesehen ist das freie System teurer, es gibt mehr Sicherheitslücken und bei Änderungen an den Grundkomponenten geht der Support-Anspruch verloren. Auch der hohe Verwaltungsaufwand und die schlechte Interoperabilität werden bemängelt.
Die Get-the-Facts-Kampagne wurde bisher nur in den USA eingestellt. Das deutsche Pendant, die so genannten Zuverlässigkeits-Nachrichten, findet man auch weiterhin bei Microsoft Deutschland. Offiziell nannten die Redmonder keine Gründe für die Überarbeitung der Webseite.
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Michael Diestelberg
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