Aldi-Notebook von Medion wurde mit Virus verkauft
Mittlerweile hat Medion das Problem bestätigt, stellte aber klar, dass von dem Virus der sich im Bootsektor der Festplatte einnistet, keine Gefahr ausgeht. Der Virus mit dem Namen "Stoned.Angelina" stammt aus dem Jahr 1994. Er wird von der mitgelieferten Virenlösung zwar erkannt, kann damit aber nicht beseitigt werden.
Betroffen war nach Angaben von Medion nur ein Teil der von Aldi vertriebenen Geräte des Typs MD96290. Wie der Virus auf die neuen Notebooks gelangen konnte, ist noch unklar. Medion bedauert den Vorfall und empfiehlt betroffenen Kunden, den Virus mittels der Systemwiederherstellungsoptionen zu entfernen.
Der Laptop muss dazu von einer Recovery-DVD gestartet werden. Nachdem die Windows-Partition ausgewählt wurde, kann man über die Systemwiederherstellungsoptionen die Eingabeaufforderung aufrufen. Dort muss der Befehl bootrec /fixmbr aufgerufen werden, um den Bootsektor neu zu schreiben und somit den Virus zu enfernen.
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