Crysis mit Einschränkungen beim Multiplayer-Modus

Spiele Das vom deutschen Studio Crytek entwickelte Spiel Crysis ist einer der ersten Titel, der von den Funktionen von Microsofts neuer Grafikplattform DirectX10 in vollem Umfang Gebrauch macht. Crysis läuft zwar auch auf DirectX9-Grafikkarten, die Nutzer müssen dabei jedoch mit Einschränkungen rechnen. Dies gilt offenbar nicht nur für Single-Player-Kampagnen, sondern auch für Multiplayer-Sessions. Wie Crytek kürzlich in einem Offenen Brief an die Fangemeinde mitteilte, werden in Multiplayer-Matches bei DirectX9-Systemen keine Physikeffekte verfügbar sein.

Außerdem fällt der Wechsel zwischen Tag und Nacht weg. Das bedeutet unter anderem, dass nur bei Fahrzeugen Schäden zu erkennen sein werden. Wer hoffte, auch mit einer etwas älteren Grafikkarte in Online-Kämpfen seinem Gegner das Leben mit umgestürzten Bäumen und selbstgebauten Barrikaden schwer machen zu können, wird leider enttäuscht.

Die Beschränkungen sorgen auch dafür, dass man je nach Version der Grafikplattform unter Umständen auf getrennten Servern spielen muss. Wer eine DirectX10-Grafikkarte hat, kann dank deren Abwärtskompatibilität zwar auf Servern für DirectX9-Systeme antreten, muss dabei aber auf die Physikeffekte verzichten. Mit einem DirectX9-System kann man aber keine Server für Spieler mit DirectX10-Grafikkarten nutzen.

Crysis begründet diese Trennung damit, dass unter DirectX10 viele Berechnungen auf die Rechner der Spielteilnehmer ausgelagert werden müssen, um die Server zu entlasten, damit die Physikfunktionen überhaupt online zur Verfügung stehen können. Crytek hat sich außerdem dafür entschieden, den Multiplayer-Modus "Team Action" zu streichen.
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