EU-Kommission nimmt nun auch Apple ins Visier
Nun ist anscheinend auch Apple im Visier der EU-Wettbewerbshüter. So heißt es in aktuellen Medienberichten, dass die EU-Kommission die Preisgestaltung, sowie regionale Beschränkungen in Apples iTunes Store genauer prüfen wolle. Die erste Anhörung soll noch am heutigen Mittwoch mit Vertretern von Apple, sowie Universal Music und Sony BMG stattfinden.
Dabei sollen die Konzerne jeweils ihren Standpunkt zum Thema Preisgestaltung im Apple iTunes Store mitteilen. Die EU-Kommission wirft Apple und den vier Musikkonzernen Universal Music, EMI, Sony BMG und Warner Music vor, durch Preisabsprachen die Wahlfreiheit beim Online-Kauf von Musik deutlich einzuschränken. Gerade die regionale Begrenzung ist den Wettbewerbshütern dabei ein Dorn im Auge.
So bemängelt die EU-Kommission, dass die iTunes-Kunden nur im jeweils für ihr Land geltenden iTunes Store Musik kaufen können. Dies verstoße nach Ansicht der Kommission jedoch gegen das derzeit geltende europäische Wettbewerbsrecht. Sollte Apple diesen Zustand nicht ändern, droht dem Unternehmen wohl auch eine Geldstrafe in Millionenhöhe.
Bereits im Vorfeld der Anhörung schieben sich Apple und die Musikkonzerne gegenseitig den schwarzen Peter zu. So erklären die Musikkonzerne, dass nicht sie für die Preise im iTunes Store verantwortlich wären, sondern Apple. Aus diesem Grund sehen auch die beiden Label Warner Music und EMI keinen Grund, zur heutigen Anhörung zu erscheinen.
Apple hingegen hat bereits im Juni in einer Stellungnahme erklärt, dass man ursprünglich einen iTunes Store für ganz Europa geplant habe, in dem auch die Preise für Musik in den verschiedenen Ländern einheitlich sein sollten. Dies hätten die Musikkonzerne jedoch wegen rechtlicher Beschränkungen in Bezug auf die unterschiedlichen Urheberrechte abgelehnt.
Während ein Lied in Großbritannien umgerechnet etwa 1,13 Euro kostet, zahlen die iTunes-Kunden im Rest Europas nur 99 Cent. Die Plattenlabel geben Apple die Schuld für diese Preisgestaltung. Es sei in keinem der geschlossenen Verträge festgelegt, dass die Nutzer in Großbritannien mehr Geld für Musik zahlen müssen, als die Kunden in anderen europäischen Ländern, so die Musikkonzerne.
Apples Aktienkurs in Euro
Videos von und über Apple
- iPhone Ultra: Leaks zeigen erste Dummies des Klapp-Smartphones
- MacBook Neo: Apples Einsteiger-Notebook bleibt auch teurer attraktiv
- Pixel 10 vs. iPhone 17e: Die beiden Budget-Premiumgeräte im Vergleich
- iPadOS 27: Erste Blicke auf Apples neues Tablet-Betriebssystem
- Silo: Apple zeigt den offiziellen Trailer zu Staffel 3 der Sci-Fi-Serie
Neue Downloads zum Thema Apple
Beiträge aus dem Forum
-
Wie alt sollte ein MacBook höchstens sein?
MiezMau -
Virtuellen PDF Drucker auf Macbook installieren - wie ?
Sonnenschein11 -
AppleTV
MiezMau -
Surfstick für MacBook Air mit Sonoma 14
landbastler -
iPhone 13 + Smartwatch (keine Apple Watch)
Bilaltore -
Win-Viren am Mac prüfen?
mondayand0 -
IPhone Ortung verhindern.
PC.Nutzer -
Kontextmenu bearbeiten
Brutschi -
Office 2019 MAC Problem
MiyaGi -
Windows Computer vergleichbar Apple M1 Mini
Lewio82
Weiterführende Links
Neue Nachrichten
- Galaxy Z Fold 8 & Co: Samsung bestätigt Unpacked-Event für 22. Juli
- Aktuelle Technik-Blitzangebote von Amazon im Überblick
- Schwer zu erkennen: Phishing-Kampagne nutzt Microsoft-Infrastruktur
- Pixel 11: So viel teurer werden die neuen Google-Smartphones
- LG-Monitor an PC angeschlossen, Windows zeigt sofort Werbung
- Forscher: Entstehung des Lebens muss anders gelaufen sein als gedacht
- Valve liefert offizielles Treiberpaket für Windows auf der Steam Machine
Videos
Beliebte Downloads
Beliebte Nachrichten
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen