Filmfirmen: Kinogänger bleiben wegen Halo 3 daheim

Microsofts Halo 3 entwickelt sich derzeit zu einem der erfolgreichsten Videospiele aller Zeiten. Bereits an den ersten Tagen nach der Veröffentlichung konnten die Redmonder mit dem Titel mehrere hundert Millionen US-Dollar verdienen. Der Erfolg von Halo 3 soll aber auch einen Nachteil haben - allerdings nicht für Microsoft. Es ist viel mehr die amerikanische Filmindustrie, für die Halo 3 offenbar ein Problem darstellt. Nach Angaben von Advertising Age sind viele führende Köpfe der US-Filmbranche der Meinung, dass Halo 3 die Ursache für ihre schlechten Umsätze im Monat Oktober ist. Die Menschen würden lieber daheim den neuesten Halo-Teil daddeln, als sich die neuesten Filme im Kino anzuschauen, so die simple Theorie.

Microsoft zeigte sich von den Behauptungen der Filmbosse wenig überrascht. Halo 3 sei schließlich von vornherein wie ein Film vermarktet worden, was zum überwältigenden Erfolg des Spiels beigetragen haben soll. Branchenkenner gehen nun davon aus, dass es neue Filme in Zukunft immer schwerer haben werden, gegen beliebte Computerspiele anzutreten und am ersten Wochenende nach ihrer Veröffentlichung große Umsätze einzuspielen - Halo 3 sei nur der Anfang.

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