EA fantasiert: Offene Spiele-Plattform statt Konsolen
Im Gespräch mit der BBC sagte Gerhard Florin, der bei EA für internationale Veröffentlichungen zuständig ist, dass man auf diesem Weg diverse Hürden bei der Entwicklung aus der Welt schaffen könne. Es sei logischerweise viel einfacher, für eine offene Standard-Plattform zu entwickeln, statt sich mit fünf verschiedenen Geräten herumschlagen zu müssen, die nicht kompatibel sind.
Bei den Konsolenherstellern dürfte ein solcher Ansatz bisher kaum durchzusetzen sein, haben sie doch Milliarden in die Entwicklung ihrer Produkte investiert. Florin prophezeit deshalb, dass Server-basierte Spiele oder auch Set-Top-Boxen eine größere Rolle spielen werden, wenn Konsolen langsam aus der Mode kommen.
Die Kunden würden letztenendes kaum noch mitbekommen, auf welcher Plattform sie spielen, so Florin. Auch der Analyst Nick Parker sieht dies ähnlich. Die Spiele würden künftig nur noch eine Set-Top-Box mit einer Festplatte, WLAN und Spiele-Engine benötigen. Er geht jedoch nicht davon aus, dass ein vollkommen offenes System für Spieler und Entwickler die ultimative Lösung darstellt.
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