Hacker: Innenministerium warnt vor Industriespionen
Man vermute hinter den Angriffen Interessen der russischen und chinesischen Regierungen, da nur Organisationen in der Lage seien derartig großangelegte Attacken durchzuführen, die dem Staat nahe stehen. Der deutschen Wirtschaft entstehen dadurch nach Schätzungen des Innenministerium jährliche Kosten in Höhe von über 20 Milliarden Euro.
Die Schäden dürften in Zukunft sogar noch teurer werden, so die Warnung des Ministeriums. Gerade Schwellenländer aus dem asiatischen Raum würden voll auf illegale Mittel setzen, um sich fehlendes Wissen zu beschaffen. Die Öffentlichkeit unterschätze zudem, was für eine große Rolle Computerspionage spielt, hieß es.
Bei ihren Angriffen gehen die Hacker aus Russland und China angeblich immer raffinierter ans Werk. Anfangs versuchte man lediglich mit virenverseuchten E-Mails in die Rechner der Empfänger einzudringen, doch mittlerweile sind zum Beispiel speziell angepasste Mails im Umlauf.
Vertreter der Wirtschaft gehen davon aus, dass vor allem kleinere Unternehmen den Angriffen machtlos gegenüber stehen. Sie fordern deshalb eine engere Zusammenarbeit von Firmen und Verfassungsschutz, um künftig besser gegen Industriespionage über das Internet gewappnet zu sein.
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