Provider Arcor muss Google vorerst nicht sperren

Internet & Webdienste In der letzten Woche berichteten wir darüber, dass die Huch Medien GmbH einen Eilantrag beim Landgericht Frankfurt gestellt hat. Darin fordert man den Internet-Provider Arcor auf, den Zugriff auf die Suchmaschine Google zu sperren. Die Huch Medien GmbH als Betreiber der Website Amateurstar.de stört sich an der Bildersuche des Suchmaschinenbetreibers aus den USA. Demnach findet man dort pornografische Bilder, ohne das eine Alterkontrolle der Nutzer durchgeführt wird. Da Arcor den Zugang zu Google ermöglicht, soll der Provider nun entsprechende Maßnahmen einleiten.

Doch so weit wird es nicht kommen, denn das Gericht hat den Antrag zurückgewiesen. Arcor als Zugangsanbieter stellt "lediglich Verbindungen zu einem Kommunikationsnetz her". Aus diesem Grund kommt das Unternehmen nicht als Täter in Frage. Auch das Landgericht Kiel hatte im November ähnlich entscheiden, als der Provider Kielnet den Zugang zu diversen Pornoseiten sperren sollte.
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