Nintendo: Händler sollen keine Wii-Pakete schnüren
Reggie Fils-Aime, Chef von Nintendo USA, wies im Gespräche mit Reuters ausdrücklich darauf hin, dass man die von den Händlern eigenmächtig geschnürten Bundles nicht begrüßen würde. Seinen Angaben zufolge geht für Nintendo durch die Bündelung der Konsole mit Spielen und Zubehör zu erhöhten Preisen einer der wichtigsten Vorteile im Wettstreit mit den Konkurrenten Microsoft und Sony verloren - der niedrige Preis.
Normalerweise kostet eine Nintendo Wii im Basispaket lediglich knapp 250 Euro. Bei vielen Händlern sind die Geräte jedoch nur noch in Paketen erhältlich, die teilweise sogar das doppelte kosten. Fils-Aime sagte dies betreffend, dass es zwar keine Pläne gebe, Anbieter von Bundles durch geringere Lieferzahlen abzustrafen, die Händler sich aber dennoch dessen bewusst sein müssten, dass Nintendos Meinung aufgrund der hohen Nachfrage doch ein gewisses Gewicht hat.
Nintendo kann sich aktuell über hervorragende Verkaufszahlen seiner Konsolen freuen. Sowohl das Stand-Alone-Gerät Wii, als auch der Handheld DS verkaufen sich prächtig. In einigen Regionen der Welt ist mittlerweile ein regelrechter Wii-Tourismus entstanden - so kaufen viele Briten ihre Geräte mittlerweile in Frankreich, weil sie daheim nicht fündig werden.
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