Tschüss Flash: Günstige neue Chips speichern mehr

Hardware Bei Intel und Microsoft ist man offenbar der Meinung, dass Flash-Speicher in seiner aktuellen Form bald ausgedient hat. Die beiden Unternehmen setzen auf neue Technologien für so genannte MEMS' (Micro-Electro-Mechanical System) und pumpen deshalb Geld in deren Entwicklung. MEMS kombinieren mechanische Elemente und Halbleiter auf einem Chip und werden schon heute in vielen Bereichen eingesetzt. Mit ihrer Beteiligung an der Firma Nanochip wollen Microsoft und Intel deren Arbeit an neuen Speicherchips auf Basis der MEMS-Technologie fördern.

Nanochip hat nun eine neue Finanzierungsrunde abgeschlossen und will die Entwicklung seiner neuen Produkte jetzt zügig vorantreiben. Noch in diesem Jahr sollen erste Prototypen der neuen Speicherchips fertig sein, die dann im kommenden Jahr ausführlich erprobt werden sollen.

Die von der Firma entwickelten Chips sollen deutlich mehr Speicherkapazität bieten als Flash-basierte Lösungen. Auf jedem Chip sollen anfangs über 100 Gigabyte Daten gespeichert werden können. Dabei sollen die Kosten deutlich niedriger liegen als bei Flash-Speicher. Künftig will man dann in Terabyte-Regionen vorstoßen.

Nannochip gibt an, dass die Flash-Technologie derzeit allmählich ihre Grenzen erreicht. Man sieht sich deshalb für die Zukunft gut aufgestellt und will nun den Wechsel von Flash auf MEMS-basierte Speihcherlösungen anführen. Für die Kunden dürften günstigere Speicherchips ein Segen sein, denn bisher sind Solid State Disks und ähnliche Flash-basierte Datenspeicher mit höherer Kapazität noch fast unbezahlbar.
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