Google: Zeitungswerbung wird mit Barcodes 'klickbar'

Internet & Webdienste Der Suchmaschinenbetreiber Google ist schon lange auch als Werbevermarkter aktiv und erzielt daraus inzwischen fast alle seine Einnahmen. Seit einigen Monaten vermarktet das Unternehmen nicht mehr nur Text- und Bannerwerbung im Internet, sondern auch klassische Anzeigen in Printmedien. Dabei setzt Google allerdings auf einige neue Ideen, mit denen die Effektivität von Print-Kampagnen erhöht werden soll. Der jüngste Einfall setzt nun auf eine eigentlich altbekannte Technologie, die von Google zweckentfremdet wurde, um eine neue Art "interaktiver" Werbeanzeigen zu schaffen.

Seit kurzem können Googles Werbekunden bei Printkampagnen zusätzlich auch eine Art zweidimensionalen Barcode in ihren Anzeigen unterbringen, der diverse Informationen enthalten kann. Als Beispiel nennt das Unternehmen die Einbettung von Web-Adressen oder anderer Kontaktdaten.

Die Barcodes sind für die Besitzer von Mobiltelefonen gedacht, die diese mit Hilfe der bei den meisten Geräten vorhandenen Kamera und einer speziellen Software nutzen können, um zusätzliche Informationen zu für sie interessanten Anzeigen jeder Zeit abzurufen.

Bisher sind die 2D-Barcodes vor allem im asiatischen Raum populär, nach und nach finden sie aber auch in Deutschland immer häufiger Verwendung, zum Beispiel in Zeitschriften. Als Vorteil ihrer Verwendung in Printwerbung nennt Google, dass die Leser nun praktisch Links in den Anzeigen "anklicken" können.
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