Windows Marketing-Leiter muss seinen Hut nehmen

Windows Vista Microsoft hat seit der Einführung von Windows Vista Hunderte Millionen US-Dollar in die Vermarktung des Betriebssystems gesteckt. Dennoch ist die Skepsis gegenüber Vista bei den Kunden groß, da die Werbung gegen die zahllosen Berichte über Fehler und Probleme nichts ausrichten konnte. Zwar hat Microsoft inzwischen nach eigenen Angaben über 100 Millionen Lizenzen für Windows Vista verkaufen können, doch so richtig zufrieden dürfte man in Redmond bisher nicht sein. Ein deutliches Indiz dafür ist nun der Weggang des für Windows Vista zuständigen Marketing-Chefs.

Michael Sievert, der vor gerade einmal drei Jahren vom Telekommunikationskonzern AT&T zu Microsoft gekommen war, muss nun seinen Hut nehmen. Hintergrund soll der etwas holprige Marktstart von Windows Vista sein. Dies berichtet Microsoft-Spezialistin Mary Jo Foley unter Berufung auf Quellen bei Microsoft.

Die offizielle Bekanntgabe von Sieverts Weggang soll in einigen Wochen erfolgen. Derzeit wird bei Microsoft, wie am Anfang eines Jahres schon öfter geschehen, kräftig umstrukturiert. So könnte Sieverts Abschied auch auf Änderungen in der Organisation der Windows-Abteilung von Microsoft sein. Foley verweist auf Medienberichte, wonach die Windows-Marketingabteilung künftig als Teil einer anderen Division arbeiten soll und somit ohne eigenen Chef auskommen würde-
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