eBay will Einstellgebühr für Privatkunden abschaffen

Internet & Webdienste Das Online-Auktionshaus eBay baut nach dem Weggang der bisherigen Chefin Meg Whitman kräftig um. Nachdem schon in den USA eine neue Gebührenordnung eingeführt wurde, ist jetzt wie erwartet auch Deutschland an der Reihe. Die wichtigste Änderung sind unterschiedliche Gebühren private und gewerbliche Verkäufer. Wer als Privatperson ab und an den einen oder anderen Gegenstand über eBay versteigern will, kann sich über den Wegfall der Einstellgebühr freuen. Ab dem 20. Februar fällt keine Angebotsgebühr mehr an, wenn man eine Auktion einstellt, die zu einem Startpreis von einem Euro durchgeführt werden. Das Galeriebild gibt es in diesem Fall gratis dazu.

Letztenendes verdient eBay allerdings durch Änderungen bei den Auktionsgebühren im Fall eines erfolgreichen Verkaufs nun aber einige Prozent mehr, so dass sich der Wegfall der Einstellgebühr für das Unternehmen wohl kaum negativ auswirkt. Wird ein Artikel nicht verkauft, spart der Kunde immerhin die bisher üblichen Einstellkosten.

Für gewerbliche Verkäufer ändert sich künftig ebenfalls einiges. So will eBay die Gebührenstruktur an die Art der jeweiligen Artikel je nach Branche anpassen. Damit will man den Gegebenheiten der verschiedenen Märkte besser gerecht werden. Mit all den Änderungen will eBay sich nun stärker nach den Bedürfnissen der Kunden richten.

Durch die Neuerungen bei Gebührenstruktur, Suche und Sicherheitsdiensten will das Online-Auktionshaus dafür sorgen, dass wieder mehr Artikel versteigert werden. Auch soll das Nutzungserlebnis besser werden, wozu unter anderem der Wegfall der Möglichkeit für Verkäufer, negative Kommentare abzugeben, beitragen soll.

Weitere Informationen: eBay.de
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