LG: Notebook-Akkus sollen trotz Brand sicher sein
Das von LG mit der Untersuchung betraute staatliche koreanische Institut für elektrotechnische Forschung teilte mit, dass der Akku damals unter besonderen Umständen explodiert sei. So soll die Umgebungshitze zum Zeitpunkt des Brandes extrem hoch gewesen sein. Außerdem sei der Akku von außen unter Druck gesetzt worden.
Die Ursache für die ungewöhnlichen Umstände des Brandes bleibt allerdings weiterhin unklar. Die Ursache der Explosion sei zwar jetzt geklärt, wie die große Hitze zu stande kam, muss aber noch ermittelt werden, hieß es. Das betroffene Akkumodell war zuvor gründlich untersucht werden, wobei man feststellte, dass es dem internationalen Standard entspricht.
Dieser sieht vor, dass ein Laptop-Akku für 10 Minuten einer Hitze von 130 Grad Celsius standhalten muss. LG geht deshalb davon aus, dass die aus eigener Fertigung stammenden Akkus unter normalen Umständen vollkommen sicher sind. Es gebe keine Pläne für eine Rückrufaktion. Diverse Hersteller hatten 2006 Akkus von Sony zurückrufen müssen, weil Produktionsfehler spontane Brände auslösen konnten.
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