Blizzard soll "Call of Duty" zu einem MMOG machen

Der Chef des Spieleherstellers Activision, Bobby Kotick, sprach kürzlich auf einem Treffen mit Analysten über den erfolgreichen Ego-Shooter Call of Duty. Mit Hilfe der Entwickler von Blizzard könnte daraus ein Massively Multiplayer Online Game (MMOG) werden. Derzeit schließen sich die beiden Firmen Vivendi Games und Activision zusammen. Sobald dies abgeschlossen ist, hätte Kotick als Chef des neuen Unternehmens Zugriff auf die erfahrensten Entwickler rund um MMOGs. Blizzard entwickelte bereits das erfolgreiche Online-Rollenspiel World of Warcraft. Auch Call of Duty könnte ein solchen Online-Game auf Abo-Basis werden.


Call of Duty 4

Gegenüber den Analysten sagte Kotick, dass man derzeit untersucht, wie die Chancen für ein derartiges Spiel stehen würden. Call of Duty kann inzwischen vier Teile vorweisen. Neben der Singleplayer-Kampagne zeichnete sich das Spiel vor allem durch den langlebigen Multiplayer-Modus aus. Vor allem der im letzten Jahr veröffentlichte vierte Teil verkaufte sich überaus gut.

Mit Blizzard hätte Activision nicht nur die erfahrensten Entwickler, sondern auch eine große Nutzergemeinde, die den Titel zu einem Erfolg machen könnten. Bisherige Versuche amerikanischer Publisher, am MMO-Markt Fuß zu fassen, scheiterten größtenteils. Die erzielten Umsätze glichen die Entwicklungskosten nicht aus.
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