Menschenrechtler planen Online-Demo gegen Zensur
Wie die Organisation bekannt gegeben hat, können Interessierte ab 11 Uhr auf der Internetseite der ROG an der Demonstration teilnehmen. Dabei können sie eine virtuelle Figur erstellen, mit der sie an einer von insgesamt neun Online-Demos für freie Meinungsäußerung im Internet teilnehmen können.
Diese sollen in Ländern wie Kuba und China stattfinden, so die Reporter ohne Grenzen, da dort die Internetzensur am stärksten und somit die Meinungsfreiheit am meisten eingeschränkt ist. "Wir wollen mit der aktuellen Aktion auf die massiven Einschränkungen der freien Meinungsäußerung im Internet hinweisen", so die Sprecherin von ROG Deutschland, Katrin Evers.
"Die Internetnutzer weltweit können so den Bürgern der betroffenen Länder ihre Solidarität zeigen", erklärte sie. Ziel ist es, möglichst großen Druck auf die Regierungen der betroffenen Länder auszuüben um somit ein Ende der Zensur zu erreichen. "Viele Menschen wissen gar nicht, dass in vielen Ländern der Zugang zum Internet streng reguliert wird", so Evers abschließend.
Weitere Informationen: Reporter ohne Grenzen
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