Acer: Notebook-Preise könnten noch weiter fallen
Engel erklärte in einem Gespräch mit dem Handelsblatt, dass das Marktwachstum in diesem Quartal bei rund 30 Prozent liegen wird und damit nahezu doppelt so stark ist wie ursprünglich erwartet. Acer selbst konnte noch etwas stärker wachsen und hat Marktanteile dazugewonnen, sagte der Managing Director von Acer Deutschland.
Laut Engel gibt es bei den Preisen für Notebooks noch einen Spielraum nach unten, so lange der Dollar so schwach ist wie jetzt. Demnach finden 80 Prozent der Wertschöpfung im US-Dollar-Bereich statt und der harte Wettbewerb zwingt das taiwanische Unternehmen dazu, diese Vorteile an die Kunden weiterzugeben.
Acer verkaufte 2007 rund eine Million Laptops in Russland, in Deutschland dagegen nur 850.000 Exemplare. Diese Entwicklung erwartet man mit einer geringen Verzögerung auch in Ländern wie der Ukraine und Kasachstan. In Deutschland kommt Acer auf einen Marktanteil von 16 Prozent und ist damit hierzulande der größte Laptop-Verkäufer.
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Michael Diestelberg
Redakteur bei WinFuture
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