Bericht: Windows XP soll auf Billig-PCs weiterleben
Statt Windows Vista soll nun wie erwartet Windows XP herhalten.
Nach Angaben von InfoWorld wird Microsoft noch in dieser Woche bekannt geben, dass Windows XP doch länger angeboten werden soll als bisher geplant - aber nur für Billig-Laptops. Dies will man von Quellen erfahren haben, die mit der Situation vertraut sind. Eigentlich soll zum 30. Juni der Vertrieb von Windows XP zum Großteil eingestellt werden.
Angeblich ist die zeitliche Nähe von Microsofts Bekanntgabe zu Intels derzeit im Shanghai stattfindenden Developer Forum kein Zufall. Die Veranstaltung steht ganz im Zeichen der neuen Spar-Laptops mit Basis-Ausstattung, die Intel mit seinen neuen "Atom" Prozessoren bestücken will. Analysten gehen davon aus, dass sich die Geräte in den kommenden Jahren sehr gut verkaufen werden, was für Microsoft zum Problem geworden ist.
Da die neuen Billig-Notebooks meist mit eher leistungsschwacher Hardware ausgerüstet sind, kommt Windows Vista als Betriebssystem nicht in Frage. Um den Markt aber nicht der erstärkenden Konkurrenz aus dem Linux-Lager zu überlassen, setzt Microsoft auf Windows XP. Wie genau Microsoft XP auf Spar-Laptops platzieren will, ohne durch die lebensverlängernde Maßnahme auch die Einnahmen aus dem Vista-Business zu gefährden, bleibt abzuwarten.
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