Daten nach Space Shuttle-Absturz wieder hergestellt

SSD, RAM & Speicher Wissenschaftlern ist es gelungen, kritische Daten von Experimenten zurück zu gewinnen, die zuvor bei Experimenten im Weltraum gesammelt wurden und beim Absturz der Raumfähre Columbia im Januar 2003 eigentlich verloren gingen. Die Festplatte war in den Trümmern des Space Shuttle gefunden worden. Das Laufwerk befand sich nach Angaben der Forscher an Bord der Columbia, als die Raumfähre am 1. Februar 2003 auf rund 62 Kilometer Flughöhe bei einer Geschwindigkeit von mehr als 20.000 Km/h explodierte. Dennoch war die Festplatte später gefunden wurden. Spezialisten der Firma Ontrack konnten trotz der extremen Umstände fast alle darauf gespeicherten Daten retten.

Ganze 99 Prozent der Daten wurden gesichert und konnten so ausgewertet und weiterverarbeitet werden. Unter anderem befanden sich Informationen aus bei Schwerelosigkeit durchgeführten Experimenten zur Viskosität des Edelgases Xenon darauf, die Aufschluss auf das Verhalten von Gaspartikeln bei Wegfall der Erdanziehungskraft zulassen.

Das Experiment war Teil einer auf 20 Jahre angesetzten Studie zu dem Thema. Die Ergebnisse der Untersuchungen wurden nun in einem Wissenschaftsmagazin veröffentlicht. Für die Autoren der Studie spielte die Rettung der Daten auf der Festplatte eine sehr wichtige Rolle. Dementsprechend groß war ihre Erleichterung, als die Rettung gelang.

Das Laufwerk war nach Einschätzung der Wissenschaftler aus seiner Halterung gefallen und verbrannt. Es handelte sich übrigens um eine Festplatte vom Typ ST9385AG des Herstellers Seagate mit 340 Megabyte Speicherplatz.
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