Anteil raubkopierter Software nimmt weltweit zu

Recht, Politik & EU Wie aus einer aktuellen Studie des Marktforschungsunternehmens IDC hervorgeht, ist der Schaden durch Software-Piraterie im vergangenen Jahr weltweit stark gestiegen. Insgesamt seien 38 Prozent aller installierten Programme nicht rechtmäßig lizenziert. Ein Jahr zuvor lag der Anteil von unlizenzierter Software noch bei 35 Prozent. Wie die Business Software Alliance (BSA) unter Berufung auf die von IDC präsentierten Zahlen erklärte, ist dadurch ein Umsatzausfall in Höhe von 48 Milliarden US-Dollar entstanden. Im vergangenen Jahr hätte der Umsatzausfall noch bei 40 Milliarden US-Dollar gelegen, heißt es.

Während die Software-Piraterie gerade in Schwellenländern ein deutliches Plus verzeichnen konnte, sei in Europa ein rückläufiger Trend zu erkennen. Nach Meldungen der BSA waren im Jahr 2007 rund 27 Prozent der verwendeten Software auf Computern und Laptops raubkopiert. Allein in Deutschland war ein Umsatzausfall in Höhe von 1,33 Milliarden Euro zu verzeichnen.

Europaweit liegt der Anteil raubkopierter Software bei 35 Prozent. Insgesamt entstand den entsprechenden Unternehmen dadurch ein Schaden von 8,5 Milliarden Euro. In Russland und Indien wird deutlich mehr Software raubkopiert. Insgesamt sind dort nach IDC-Informationen 73 Prozent der verwendeten Software raubkopiert.
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