Forscher: OLEDs streicht man zukünftig an die Wand
OLEDs bestehen aus organischen Polymeren, die bei anliegender Spannung Licht emmitieren. Bisher werden die Polymere Pixel für Pixel auf ein Glassubstrat aufgebracht und vernetzt. Die Forscher wollen es nun möglich machen, dass sich die Moleküle selbst entsprechend organisieren.
Eine solche OLED-Masse könnte auf beliebige Oberflächen aufgetragen werden. Der Display-Layer selbst wäre dabei rund 100 Nanometer dick.
Gleichzeitig wollen die Wissenschaftler bei den beiden Unternehmen auch die Stromversorgung solcher Displays verbessern. Sie setzen daran an, dass OLEDs und Solarzellen auf organischer Basis eine ähnliche Funktionsweise haben.
So könnten in die Streichmasse auch Polymere eingebettet werden, die Licht wieder in Strom umwandeln. Das würde möglicherweise die Konstruktion autonomer Wiedergabe-Systeme ermöglichen, deren Akkus aufgeladen werden, wenn die Display-Funktion nicht benötigt wird.
Die Entwicklung der Technologien befindet sich jedoch derzeit noch im Grundlagenbereich. Bis funktionsfähige Produkte demonstriert werden können, vergehen voraussichtlich noch einige Jahre.
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Christian Kahle
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