Ohne 32-Bit: Erste Infos zu Windows Server 2008 R2
Bob Visse, Senior Director für Windows Server Marketing, erklärte gegenüber eWeek, dass man mit der neuen Ausgabe von Server 2008 den Unternehmen die richtigen Plattform geben will, um ihre immer komplexeren und vielseitigen Anwendungen zu betreiben. Der Trend geht derzeit zu Mobilem Arbeiten, Sozialen Netzwerk, Cloud Computing und Virtualisierten Umgebungen.
Die wichtigsten Neuerungen sind laut Visse verbesserte Funktionen zur Anmeldung von Clients, die für einen reibungslosen Zugriff auf Firmennetzwerke sorgen sollen. Außerdem sind neue Power-Management-Funktionen geplant, die vor allem beim Servern mit zahlreichen Prozessoren deutlich zu bemerken sein sollen.
Eine weiteres wichtiges Detail ließ sich Visse entlocken: Windows Server 2008 R2 wird es nur für 64-Bit-Systeme geben. Die aktuelle Ausgabe unterstützt auch noch 32-Bit-CPUs. Dank Microsofts hauseigener Virtualisierungslösung Hyper-V soll der Betrieb von 32-Bit-Anwendungen für die meisten Kunden ohne Probleme möglich sein.
Microsoft hatte schon im Mai 2007 angekündigt, dass Windows Server 2008 das letzte Server-Betriebssystem mit 32-Bit-Unterstützung sein werde. Im Desktop-Bereich halten sich die Redmonder mit der Umstellung jedoch noch zurück. Ob der Schritt Richtung 64-Bit mit Windows "7" dank Hyper-V Integration in Angriff genommen werden soll, ist noch unklar.
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