Zukunfts-Handy projiziert aufgenommene 3D-Objekte
Die tragbaren Geräten werden 3D-Bilder der Umgebung aufnehmen und versenden können. Man stellt sich vor, dass die Technologie unter anderem von Ärzten und Lehrern eingesetzt wird, die medizinische Aufnahme oder komplexe Probleme anschaulich und korrekt darstellen wollen.
Um ein derartiges 3D-Modell erstellen zu können, müssen zunächst gewöhnliche 2D-Aufnahmen mit der integrierten Kamera aufgenommen werden. Der leistungsfähige Prozessor wendet darauf dann die Fourier-Transformation an, mit der eine dritte Dimension berechnet wird.
Das Versenden der Aufnahmen geschieht über einen Umweg. Da es nicht möglich ist, die großen 3D-Objekte problemlos über das Mobilfunknetz zu verschicken, werden die aufgenommenen 2D-Fotos übertragen. Das Gerät auf der Gegenseite wird sich dann um die Berechnung des 3D-Modells kümmern.
Die fertigen Objekte können anschließend mittels eines integrierten Lasers und einer Linse projiziert werden. Der Hersteller Infosys geht davon aus, dass der weltweite Markt für 3D-Endgeräte 2010 um 8,1 Millionen Einheiten wachsen wird. An den potenziellen Kunden dürfte diese Entwicklung also nicht scheitern.
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Michael Diestelberg
Redakteur bei WinFuture
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