Dell: Neue Laptop-Serie ist ab Werk "Bloatware"-frei

Desktop-PCs Der Computerhersteller Dell hat in der letzten Woche eine neue Reihe von Laptops für kleine Unternehmen eingeführt, bei der man auf die Vorinstallation von zusätzlicher Software von Drittanbietern verzichtet, die der Kunde möglicherweise nicht wünscht. Die Laptops der Vostro-Serie werden ab Werk nur mit der Software ausgestattet, die der Kunde vorher ausdrücklich wünscht. Durch den Verzicht auf die sonst übliche so genannte "Bloatware" wird das Risiko einer Beschränkung der Systemleistung oder die Belegung von zusätzlichem Speicherplatz vermieden.

Als "Bloatware" bezeichnet man Software, die zusätzlich zum Betriebssystem vom jeweiligen Hersteller auf einem neuen PC installiert wird. Oft erfolgt dies im Rahmen von Werbeverträgen mit Drittanbietern, die auf diesem Weg ihre Produkte vermarkten. Ein prominentes Beispiel ist die Vorinstallation der Norton-Produkte von Symantec durch verschiedene Computerhersteller.

Oft sorgt diese Software für unerwünschte Effekte, zum Beispiel durch Pop-Ups, Werbung oder unvorhergesehene Funktionsweise. Dells aktualisierte Vostro-Reihe ist in Form von Modellen mit 13,3-, 15,4- und 17-Zoll-Displays ab Morgen auch in Europa erhältlich. Die Geräte sind wegen ihrer recht günstigen Einstiegspreise auch für Privatkunden interessant.
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