Web.de will sich in Combots umbenennen *Updated*

Internet & Webdienste Bitte beachten Sie, dass es zu dieser Meldung neue Informationen gibt - lesen Sie hierzu bitte das Update, welches sich am Ende der Originalmeldung befindet. Nicht nur der kostenlose E-Mail-Dienst WEB.DE FreeMail soll an United Internet verkauft werden, Web.de sieht auch vor, sich in Combots umbenennen zu lassen. Erst nach einem Ja der Aktionäre wird die Firma den Namen des com.win-Nachfolgers, einem Kommunikationstool aus dem eigenen Hause, tragen werden.

Im Rahmen dieser Veränderung wird auch Matthias Greve aussteigen und in den Vorstand der 1&1 Internet AG treten. Da er und Michael Greve momentan zu 56,6 Prozent an den Web.de-Aktien beteiligt sind, kann mit einer eindeutigen Zustimmung gerechnet werden. In nächster Zeit will man sich bei Web.de hauptsächlich auf die Internet-Telefonie konzentrieren. Denn schon in wenigen Monaten soll eine Kombination aus Fax, E-Mail und VoIP angeboten werden.

Die Hauptversammlung gab bekannt, dass womöglich eine Dividende an die Aktieninhaber ausgeschüttet wird. Sofern die finanziellen Mittel nicht in anderweitige Projekte gesteckt oder zur Vergrößerung des Angebots benötigt werden, könnte dies noch in diesem Jahr Wirklichkeit werden.

Update: Wie uns die Web.de AG heute mitteilte, ist die gestern veröffentlichte Meldung nicht ganz richtig. Es wird lediglich die AG umbenannt - an dem Portal ändert sich nichts. Auch bleiben alle Dienste für den Anwender weiterhin bestehen. Diese Information ging aus der DPA Pressemeldung nicht deutlich hervor, so Web.de. Wir entschuldigen uns für evtl. Verwirrungen.
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