Deutlich höherer Verkaufserfolg von Pocket PCs

Handys & Smartphones Die tragbaren, unterwegs einsetzbaren und nützlichen Geräte, PDAs oder Handhelds genannt, widerfahren in Westeuropa einer unvorstellbaren Hochkonjunktur: Wie das Marktforschungsinstitut Gartner berichtet, konnte der Absatz dieser im zweiten Quartal dieses Jahres um bis zu stolze 94 Prozent angehoben werden. Im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresquartal konnte Großkonzern Microsoft auch in diesem Sektor mittels Betriebssystemen punkten und erreichte mit einer weltweiten Steigerung von 32 Prozentpunkten einen eindeutigen Höchstwert seit dem Einstieg in jenen Bereich. Während sich allein in Europa 1,3 Millionen Pocket PCs vermarkten ließen, konnte branchenweit eine Anzahl von 3,6 Millionen mobilen Geräten erzielt werden.

Anders stehen die Karten für den bisweilen beständigen Marktführer Palm: Dieser liegt zwar mit 17,8 Prozent immerhin noch auf Platz zwei, musste aber durch den Hersteller Research in Motion einen Rückgang von 29,7 Prozent einstecken. RIM, so die Kurzschreibweise, konnte im zweiten Quartal einen ordentlichen Anstieg von 64,7 Prozent verzeichnen. An dritter Stelle steht Hewlett-Packard mit 12,5 Prozent, gefolgt von einem vierten Platz, den der Handy-Produzent Nokia mit 7,6 Prozent Marktanteil belegt.

T-Mobile konnte sich mit einer unglaublichen Steigerung von 703 Prozent den wohlverdienten fünften Platz sichern. Das so genannte PalmOS musste weitere 40,9 Prozent erdulden und fiel dadurch mit nur 18,8-prozentiger Mehrheit auf den dritten Platz zurück. Vor RIM mit einem Anteil von 23,2 Prozent, also einer Steigerung von 4,6 Prozent, platzierte sich Microsoft Windows CE mit 45,7 Prozent Anteil und einer Zunahme von 9,1 Punkten.
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