HP fordert Umdenken bei Blu-Ray-Kopierschutz
Der Grund dafür ist offenbar, dass HP Nachteile für das Format befürchtet, wenn die Kopierschutzmaßnahmen so strikt bleiben wie angekündigt. Die Firma fordert nun ein Umdenken und will, dass das Blu-Ray-Konsortium die Möglichkeit implementiert eine beschränkte Kopie des Inhalts einer DVD in einem Heimnetzwerk abzulegen, um sie auf verschiedenen, daran angeschlossenen Geräten wiederzugeben.
Weiterhin sollen nach Meinung von HP internaktive Menüs mit Hilfe von iHD integriert werden. Dieses Feature wurde von Toshiba und Microsoft entwickelt, ist wie das Netzwerkstreaming einer der wichtigen Bestandteile des HD-DVD-Standards und wird von Windows Vista unterstützt.
Die Chefin von HPs Personal Storage Division war in Los Angeles um mit Vertretern von Blu-Ray die Forderungen zu besprechen. Sie bekräftige, dass man Blu-Ray weiterhin unterstütze, aber die Technologien auf jeden Fall in dem neuen Format integriert sehen will.
Seit einiger Zeit ringen zahlreiche Konzerne um den Nachfolger der DVD. Mittlerweile äusserte unter anderem Microsoft-Gründer Bill Gates, dass Blu-Ray zu restriktiv sei, da die Filmstudios ihre Forderungen nach immer aufwendigeren Kopierschutzmechanismen vorläufig durchgesetzt haben und dem Kunden dadurch nur noch wenige Freiheiten überlassen würden.
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