Neue Welle von Sober-Viren-Mails ist ausgeblieben
Die Spezialisten waren davon ausgegangen, dass die E-Mail-Flut zu Engpässen beim Internet-Verkehr führen könnte. Der Wurm trat bereits seit längerem immer wieder sporadisch auf, nachdem er bereits vor rund zwei Jahren für Aufsehen sorgte. Im Jahr 2005 führte er mehrere Monate lang die Liste der meistverbreiteten Schadprogramme an.
Anfang Dezember wurde der Update-Algorithmus des Wurms von einigen AntiViren-Firmen geknackt, so dass es möglich war, die Firmen und Webseitenbetreiber, die als nächste Angriffsziele geplant waren, vor der bevorstehenden Attacke zu warnen. Der Wurm sollte sich am 5. bzw. 6. Januar aktualisieren.
In dieser Woche nun ist Sober in den Hitlisten der AV-Firmen stark gefallen und verbreitet sich quasi nicht mehr. Dies ist angeblich auf die gute Zusammenarbeit zwischen den Herstellern von AntiViren-Software und Sicherheitsexperten auf der ganzen Welt zurückzuführen.
Vor einiger Zeit hatte der Wurm einen ungewöhnlich positiven Effekt, als sich ein 20-Jähriger bei der Polizei meldete, weil er aufgrund einer Sober-Mail, die angeblich vom Bundeskriminalamt stammte, dachte, seine Leidenschaft für Kinderpornographie sei entdeckt worden.
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