Microsoft gibt Windows-Code zur Lizenzierung frei
Er nannte dies einen kühnen Schritt, da andere Software-Hersteller so die Interoperabilität ihrer eigens programmierten Applikationen zu Microsoft Windows sicherstellen könnten, wenn Teile des Betriebssystem-Quellcodes offen liegen würden. Bereits im März 2004 musste der Redmonder Konzern eine Strafe in Höhe von 497 Millionen Euro zahlen, und wurde gleichzeitig von der EU-Kommission dazu verpflichtet, den Programmcode auch seinen Wettbewerbern bereitzustellen.Im vergangenen Jahr wurde Microsoft von der EU erneut dazu aufgefordert, Informationen über Windows für Firmen und Mitstreiter zur Verfügung zu stellen. Ansonsten - so drohte das Gericht - müssten Microsoft Geldstrafen von mehr als zwei Millionen Euro täglich auferlegt werden. Nachdem der Großkonzern Berufung eingelegt hatte und die Revision abgelehnt worden war, legte sich das Gericht jetzt für eine ausführliche Behandlung des Falls auf den 24. bis 28. April fest. Ein Urteil soll rund sechs Monate später gefällt werden. Trotzdem zeigte sich Brad Smith zuversichtlich, und hofft, dass sein Unternehmen als Sieger hervorgehen kann.
Link: MS Goes Beyond EU Decision by Offering Windows Source Code
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