Microsoft will nicht an iPods mit Trojaner Schuld sein

Hardware Apple musste gestern mitteilen, dass man eine geringe Zahl der Geräte der aktuellen iPod-Generation mit einem Windows-Trojaner ausgeliefert hat. Das Unternehmen machte indirekt die mangelnde Sicherheit von Microsofts Betriebssystem für die Probleme verantwortlich. Der Trojaner war wahrscheinlich während der Qualitätskontrolle bei einem der Vertragshersteller von Apple auf die Geräte gelangt. Da der iPod ja auch mit Windows-PCs genutzt werden kann, müssen fertiggestellte Modelle noch beim Hersteller auf einwandfreie Funktion geprüft werden.

Microsoft hat nun etwas überrascht reagiert und macht Apple selbst für die Schwierigkeiten verantwortlich. Es sei nicht wichtig, von welcher Plattform ein Virus stamme. Stattdessen sei der Fakt, dass der Trojaner auf einem tragbaren Abspielgerät zu finden ist, ein eindeutiges Zeichen, dass Apples Qualitätskontrolle nicht ganz einwandfrei durchgeführt werde.

Die Probleme seien viel mehr auf Schwachstellen in Apples Sicherheitskonzept und dem Produktionsprozess der Hersteller zurückzuführen. Der nun aufgetretene Trojaner sei nur ein Symptom der eigentlichen Probleme, so ein Microsoft-Mitarbeiter.
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